Was passiert, wenn man mehrere Freistellungsaufträge erteilt hat und diese nicht optimal verteilt sind?

Dieser Fall ist sogar der Regelfall, denn niemand weiß genau am Anfang eines Jahres, wie sich die Einkünfte verschiedener Konten und Depots entwickeln. So kann es passieren, dass bei Bank X der Freistellungsauftrag zu hoch und bei Bank Y zu niedrig ausfällt. Letztere Bank würde dann schon Abgeltungssteuer abführen, obwohl insgesamt der Sparerpauschbetrag von 801 € für Einzelpersonen beziehungsweise 1602 € für Ehepaare noch gar nicht überschritten worden ist. In diesem Fall lohnt es sich, die Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung anzugeben.

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