Handelsblatt: Versteckte Gebühren fressen bei Dachfonds Rendite auf

Angst ist nie ein guter Ratgeber bei der Geldanlage. Dieser Grundsatz gilt auch in punkto Abgeltungsteuer. Das Handelsblatt weist darauf hin, dass steuerliche Aspekte die Anlagestrategie nicht dominieren sollten. Dachfonds sind dafür ein gutes Beipiel. „Dort angelegtes Geld spart zwar Steuern, doch versteckte Gebühren fressen die Steuerersparnisse weitgehend wieder auf“, mahnt die Düsseldorfer Wirtschaftszeitung. Und lobt die staatlich geförderte Riesterrente.

Auch sollten die Bürger keine Angst vor Fehlentscheidungen haben. Viele glaubten, sie verständen nichts von finanziellen Dingen und vertrauten lieber ihrem Bankberater. Oft mit dem Ergebnis, dass sie mehrere Lebensversicherungen, ein paar Zertifikate und ein Sammelsurium von Fonds im Depot hätten. Handelsblatt: „Streuen, nichts kaufen, was man nicht versteht, und sich auch mal trauen, etwas auszuprobieren. Ein schwächelnder Fonds ist immer noch eine bessere Investition als ein nagelneuer Sportwagen. Das Auto hat schon an Wert verloren, wenn es das Autohaus verlassen hat.“

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