Beiträge zum Stichwort Freistellungsauftrag


Freistellungsauftrag, Sparerpauschbetrag

Der Freistellungsauftrag verhindert die vorzeitige Überweisung von Abgeltungssteuer an den Fiskus. Wie hoch die zu erwartenden Kapitaleinkünfte (Zinsen, Dividenden und mögliche Kursgewinne) ausfallen und wie schnell der Sparerpauschbetrag von 801 € / 1602 € (Einzelpersonen/Ehepaare) überschritten ist, zeigen folgende Rechenbeispiele: » weiter

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Abgeltungssteuer – Freibetrag schon 2008 angehoben

Ein wenig Gutes hat die Einführung der Abgeltungssteuer in diesem Jahr. „Im Rahmen ihrer Einführung wurde die Freigrenze für Spekulationsgewinne schon für 2008 von 512 € auf 600 € angehoben.“ Das meldet heute der Wirtschaftsdienst von ddp und Dow Jones. Es ist allerdings eine alte und zudem nur die halbe Nachricht. » weiter

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Braucht man noch einen Freistellungsauftrag?

Ja. Zwar gilt der alte Freistellungsauftrag weiter, doch man sollte bei seiner Bank einen neuen Freistellungsauftrag anfordern. In diesem Fall kann man der Bank nämlich gleich mitteilen, welcher Konfession man angehört. Oder dass man konfessionslos ist und dementsprechend auch keine Kirchensteuer auf die Abgeltungssteuer erhoben und ans Finanzamt weitergeleitet werden muss.

Sollte kein Freistellungsauftrag bei der Bank vorliegen, wird diese in jedem Fall Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag an den Fiskus abführen.

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Kann man auf seinen Freistellungsauftrag verzichten?

Das sollte man nicht tun. In diesem Fall müsste man sich zuviel gezahlte Steuern nachträglich in der Steuererklärung vom Finanzamt zurückholen. Dies geschieht, indem man die Kapitaleinkünfte in der Einkommensteuererklärung angibt. Ein nicht unbeträchtlicher Aufwand, den man mit einem Freistellungsauftrag gleich vermeidet. Außerdem hat das Finanzamt bei nicht vorliegendem Freistellungsauftrag das Recht auf einen Kontoabruf. Das will man eigentlich nicht, oder?

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Was passiert, wenn man keinen Freistellungsauftrag gestellt hat?

In diesem Fall führt die Bank auf alle Kapitaleinkünfte 25% Abgeltungssteuer sowie 5,5% Solidaritätszuschlag auf den Abgeltungssteuerbetrag und gegebenenfalls Kirchensteuer an den Fiskus ab. Dies käme dem Verzicht auf den Sparerpauschbetrag von 801 € für Einzelpersonen beziehungsweise 1602 € für Verheiratete gleich. Diesen Betrag kann man sich zurückholen, wenn man seine Kapitaleinkünfte in die persönliche Steuererklärung aufnimmt.

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Was passiert, wenn man mehrere Freistellungsaufträge erteilt hat und diese nicht optimal verteilt sind?

Dieser Fall ist sogar der Regelfall, denn niemand weiß genau am Anfang eines Jahres, wie sich die Einkünfte verschiedener Konten und Depots entwickeln. So kann es passieren, dass bei Bank X der Freistellungsauftrag zu hoch und bei Bank Y zu niedrig ausfällt. Letztere Bank würde dann schon Abgeltungssteuer abführen, obwohl insgesamt der Sparerpauschbetrag von 801 € für Einzelpersonen beziehungsweise 1602 € für Ehepaare noch gar nicht überschritten worden ist. In diesem Fall lohnt es sich, die Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung anzugeben.

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